Assistenzhunde durchbrechen Barrieren!
  


Zwei Berichte haben wir in leichter Sprache übersetzt.
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Erfahrungsberichte

Familien R
01.05.2019 08:53:12
Letztes Wochenende haben wir in Gunderath einen Kurzurlaub gefeiert. Wir beschlossen, mit unseren beiden Söhnen die historische Senfmühle von Cochem zu besuchen. Nun verwendet unser ältester Sohn mit Autisme und Gilles de la Tourette einen Begleithund. Wir sind mit dem UN-Vertrag vertraut und unser Hund ist ein von ADEu / ADI ausgebildeter Begleithund.
In Cochem in der Senfmühle angekommen, wurden wir aus hygienischen Gründen daran gewöhnt. Unser Sohn (12 Jahre), der ohne seinen Hund keine solchen Kulturstätten besucht, durfte an der Haustür warten. Sollte eine Person im Rollstuhl dasselbe tun, weil die Räder nicht hygienisch sind?
VN Vedrag könnte gut sein, aber sein Chef lässt keinen Hund zu.
Ich habe diesem Herrn gesagt, dass Diskriminierung Menschen mit einer Einschränkung ist. Unser Sohn war völlig verkehrt und wollte für den Rest des Wochenendes nirgendwo hin gehen und am Ende sind wir früher nach Hause gegangen.
Es ist eine Schande, dass wir unseren Kindern kein Stück deutscher Kultur beibringen dürfen. Ich hoffe für künftige Gebrauchshundbenutzer, dass sich auch in Deutschland die Vorschriften an öffentlichen Orten ändern werden.
Jan B
29.03.2018 11:44:17
Ich habe einen LPF Assistenzhunde, der auch auf meiner Arbeit bei mir ist. Bis meine Chefs erlaubt haben dass er mitkommen darf hat es ganz schön gedauert. Ich arbeite in einem großen Logistikunternehmen und am Anfang hatten die ziemlich große Bedenken, dass er nur stören würde. Mittlerweile haben meine Kollegen alle Leckerlies in den Taschen und Samy lässt sich zwischendurch immer mal von den anderen Kraulen - vor allem wenn die in unser Büro kommen :D
Julia S.
18.03.2018 20:19:34
Ich habe eine Epilepsie Warn- und PTBS Assistenzhündin.
Bevor wir uns getroffen haben, konnte ich nicht zu Schule gehen, nicht Arbeiten, nicht alleine Einkaufen, keinen Sport machen und bin nach kurzen Besserungsphasen immer wieder im Krankenhaus gelandet. Nach Cali's Einzug bei mir ist das alles natürlich nicht sofort weggefallen, aber immerhin wurde es langsam besser.
Gerade mache ich mein Abitur an einer Fernschule, spiele Kanu-Polo, fahre wieder Ski- und Snowboard, gehe alleine Einkaufen und besuche ab und zu Konzerte (zum Beispiel die Bühnenshow von Sascha Grammel :).
Aber neben all den schönen Dingen, die Cali mir ermöglicht gibt es immer wieder Menschen, die uns einfach unser Glück nicht gönnen.
Vorwürfe oder Beleidigungen im Internet, Beschimpfungen beim Einkaufen (weil es ja so "asozial" ist einen Hund mit zu nehmen - die Kenndecke wird einfach ignoriert) oder Umfahren mit Einkaufswagen werden seit einem Jahr immer mehr. Ich weiß nicht, ob dass an mangelndem Wissen oder etwas anderem liegt. Aber ich glaube, dass die meisten Menschen einfach "unwissend" - auf diesem Gebiet - sind.
 
 
 
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