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Epilepsie Warnhunde


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Epilepsie Warnhunde
Julia und Cali zu Gast beim KiRaKa
Einfach tierisch! Julia und ihr Hund Cali.mp3 (9.06MB)
Epilepsie Warnhunde
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Epilepsie ist eine neurologische Erkrankung. Menschen, die an Epilepsie leiden nennt man Epileptiker/-innen. 

Epileptiker/-innen haben sogenannte epileptische Anfälle (auch Krampfanfälle genannt).
Bei einem Krampfanfall verspannt sich die Muskulatur des Epileptikers / der Epileptikerin.
Häufig sieht dies wie ein "Zappeln" aus.
Während der Krampfanfälle und häufig auch noch einige Zeit danach sind viele Epileptiker/-innen bewusstlos.

Nach einem epileptischen Anfall sind die Betroffenen meist sehr müde und erschöpft.
Das liegt daran, dass der Körper die Muskulatur zu 100% anspannt. 


Daher darf man Menschen bei einem epileptischen Anfall nicht anfassen, da es sonst zu schweren Verletzungen des Helfers / der Helferin kommen kann.

Persönliche Erfahrung: Ich habe mich nach einem epileptischen Anfall immer wie nach einem Marathon gefühlt. Ich war danach immer sehr erschöpft und müde und habe deshalb oft danach geschlafen.

Und was sind jetzt Epilepsie Warnhunde?

Epilepsie Warnhunde lernen vor einem epileptischen Anfall dem Epileptiker / der Epileptikerin dies anzuzeigen.
Dies können sie zum Beispiel durch anbellen, anspringen, anstupsen oder durch das Bringen von Notfall Medikamenten.
Während eines 
epileptischen Anfalls kommen räumen Epilepsie Warnhunde zum Beispiel Schränke, Stühle oder andere gefährliche Dinge zur Seite, an denen sich der Epileptiker / die Epileptikerin verletzen könnte.
Vor allem Gegenstände, die in der Nähe des Kopfes sind können schnell gefährlich werden, daher lernen Epilepsie Warnhunde diese Gegenstände als erstes wegzuschieben.
Epilepsie Warnhunde können auch lernen ein Kissen (für den Kopf) oder eine Decke zu bringen. 
So können Epileptiker/-innen sich nach dem Anfall zudecken und noch etwas liegen bleiben, um sich etwas auszuruhen. 

Epileptische Anfälle können - neben vielen anderen Auslösern - durch Stress ausgelöst werden.
Daher kann es hilfreich sein, wenn Epilepsie Warnhunde im Alltag als Ruhepol dienen und anzeigen falls der Stresspegel stark zunimmt.
Oft ist die bloße Anwesenheit, des Hundes schon eine Erleichterung und verschafft ihnen mehr Sicherheit.
Denn sie wissen, dass sie im Falle eines Anfalles Hilfe von ihrem Assistenzhund bekommen.


Persönliche Erfahrung: 
Für mich ist es sehr wichtig, dass meine Assistenzhündin fremde Menschen während eines Anfalles nicht an mich heran lässt. Nur Menschen, die mir nahe stehen oder eine Uniform tragen dürfen mich berühren. So wird verhindert, dass ich fremde Menschen aus versehen verletze oder diese mir schaden. 


 
 
 
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