Assistenzhunde durchbrechen Barrieren
   

LPF Assistenz-Hunde

Menschen, die im Rollstuhl sitzen oder auf Geh-Hilfen (Krücken) angewiesen sind brauchen bei vielen "normalen" Handlungen Hilfe.
Sie können sich meist nicht so einfach, wie gesunde Menschen, die Socken anziehen, mal schnell was vom Boden aufheben, den Lichtschalter einschalten, oder die Waschmaschine ein- oder ausräumen.

Ein LPF Assistenzhund hilft den Betroffenen bei vielen alltäglichen Aufgaben
LPF ist eine Abkürzung für "Lebens Praktische Fähigkeiten".


Mögliche Aufgaben, die LPF Assistenz-Hunde erlernen können sind:

  • Socken an und ausziehen (die Socken vom Menschen ;-)
  • Dinge vom Boden aufheben und in die Hand geben
  • Anzeigen, falls etwas auf den Boden gefallen ist
  • Lichtschalter ein- und ausschalten
  • den Knopf vom Aufzug betätigen und so den Aufzug holen
  • Türen öffnen und schließen (dafür können "Seile" an den Klingen sehr hilfreich sein)
  • Schränke offen und schließen
  • Schubladen öffnen und schließen
  • die Waschmaschine ein- und ausräumen
  • beim Duschen oder Baden das Handtuch bringen
  • beim Einkaufen Waren bringen (zum Beispiel Mülltüten oder Shampoo Flaschen) - dabei dürfen die Hunde aus hygienischen Gründen keine offenen Lebensmittel holen (auch bei verpackten Lebensmitteln sollte nur, wenn es anders nicht machbar ist, der Hund diese holen)
  • auf Kommando neben / hinter / vor dem Rollstuhl laufen
  • Hilfe holen (zum Beispiel bei einer Not-Situation zu anderen Menschen gehen und diese zum Betroffenen / zur Betroffenen führen)

  • Die Gehilfen (Krücken) bringen
  • Den Rollstuhl bringen
  • Kleinere Dinge holen und dem Menschen in die Hand geben oder in den Schoss legen
  • ...

 


Die Aufgaben von LPF Assistenz-Hunden werden immer auf die Bedürfnisse der Betroffenen 
abgestimmt.

1970 wurden die ersten LPF Assistenzhunde in den USA ausgebildet.
LPF-Assistenzhunde werden (nach dem Blindenführhunden) schon am längsten ausgebildet und sind daher schon recht bekannt.

 
 
 
 
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