Assistenzhunde
Assistenzhunde durchbrechen Barrieren

Was sollte ein Assistenz-Hund für Eigenschaften haben? 

In leichter Sprache:

Assistenz-Hunde sollen Menschen mit Behinderung helfen.
Dafür lernen sie viele Aufgaben.

Sie helfen genauso wie ein Rollstuhl.
Nur auf eine andere Art.


Damit sie gut helfen können haben sie besondere Eigenschaften:

  • Assistenz-Hunde dürfen keine Tiere jagen.

Beispiel: Ein Hund sieht ein Kaninchen.
                 Ein Hund will das Kaninchen fressen.
                 Der Hund versucht das Kaninchen zu fangen.
                 Ein Assistenz-Hund darf das Kaninchen nicht fangen.
                 Der Assistenz-Hund muss bei seinem Besitzer bleiben.

  • Der Assistenz-Hund muss gesund sein.
  • Der Assistenz-Hund und sein Besitzer müssen sich mögen.
  • Der Assistenz-Hund soll Spaß am Lernen haben.
  • Der Assistenz-Hund soll sich gut mit anderen Hunden verstehen.
  • Der Assistenz-Hund soll Menschen mögen.


In schwerer Sprache:

Ein Assistenzhund ist ein besonderer Hund, der seinem Besitzer hilft am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Er ist ein "lebendes Hilfsmittel". 

Ich vergleiche einen Assistenzhund immer gerne mit einem Rollstuhl.
Ein Rollstuhl hilft einem Menschen, der nicht laufen kann, sich fortzubewegen. 
So kann der Rollstuhlfahrer am normalen Leben teilhaben.
Ein Assistenzhund hilft einem Menschen, der ohne seinen Assistenzhund nicht am normalen Leben teilhaben könnte.

Um seine besonderen Aufgaben erfüllen zu können, sollten Assistenzhunde folgende Eigenschaften haben:

  • charakterlich gefestigt sein
  • keine chronischen Erkrankungen (zum Beispiel: Hüftdysplasie HD oder Ellenbogendysplasie ED)
  • keinen ausgeprägten Jagdtrieb, Beutetrieb oder Schutztrieb haben
  • keine ausgeprägte Ängstlichkeit haben
  • vom Wesen her zum Besitzer passen
  • Lust auf Arbeiten / Training haben
  • gut sozialisiert sein