FAQ Assistenzhunde-Teams

Woran erkenne ich einen Assistenzhund?

Ein Assistenzhund trägt ein Halstuch, eine Kenndecke oder ein Führgeschirr.


Was ist ein Assistenzhund?

Ein Assistenzhund ist ein speziell ausgebildeter Hund, der einem Menschen mit einer Behinderung oder chronischen Krankheit hilft.


Warum darf ein Assistenzhund mit in den Supermarkt?

Assistenzhunde helfen Menschen mit Beeinträchtigung ihr Leben selbstbestimmt führen zu können. Dafür haben sie eine lange Ausbildung durchgemacht und am Ende dieser eine sogenannte Gespann-Prüfung abgelegt. Deswegen gelten sie vor dem Gesetz als Hilfsmittel und dürfen ihre Menschen überall hin begleiten, wo auch andere Menschen (mit Straßenkleidung) Zutritt haben.


Wie verhalte ich mich wenn ich auf ein Assistenzhunde-Team treffe?

- Nicht ansprechen

- Nicht anstarren

- Nicht anfassen

- Nicht den Weg versperren

Oder so: Verhalte dich so wie du mit einem fremden Kind umgehen würdest.


Was passiert, wenn man einen Assistenzhund hat und wegen einem Unfall der Krankenwagen kommt?

Assistenzhunde dürfen eigentlich auch im Krankenwagen mitfahren. Hier kann es aber zu unterschiedlichen Regelungen kommen. Wenn der Assistenzhund nicht mitfahren darf, kümmert sich (meistens) die Polizei oder das Ordnungsamt um die Versorgung des Assistenzhundes. Es ist wichtig (falls es geht) zu kommunizieren, dass es sich um einen Assistenzhund handelt und man diesen ins Krankenhaus gebracht bekommen möchte. Krankenhäuser müssen ihre Leistungen gem. § 17 SGB I barrierefrei erbringen und somit auch Hilfsmittel wie Assistenzhunde erlauben. ACHTUNG: Wenn der Patient / die Patientin sich nicht selber um den Assistenzhund kümmern kann, muss dieser entweder zu einer Kontaktperson oder in eine Tierklinik gebracht werden.


Geht von einem Assistenzhund eine Gefahr aus?

Nein. Von einem Assistenzhund geht selbst in stressigen Situationen keine Gefahr aus. In der Assistenzhunde-Team Prüfung wird so etwas geprüft und wäre ein Durchfallgrund.


Wird ein Assistenzhund von den Krankenkassen finanziert?

Leider nein. Einzig die Blindenführhunde werden bereits im Hilfsmittelverzeichnis der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) geführt und finanziert. Dies soll sich aber in Zukunft ändern. Bis dahin muss man entweder Spenden sammeln oder selber die Kosten tragen.

 
 
 
 
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